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Aufbaubericht Audi 50: Phase 4 von ´06 bis ´07 |
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Aufbaubericht Audi 50
Phase 4 von ´06 bis ´07
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Unterboden und Motorraum sind soweit lackiert. Für diese Arbeiten war nur an jedem zweiten Wochenende Zeit… eben zu dieser Zeit war ich für ein Praktikum ein halbes Jahr im Frankfurter Raum "ansässig".
Nichtsdestotrotz lautet das hochgesteckte Ziel:
im Mai soll der Audi fertig lackiert und zusammengebaut sein. Also kräftig in die Hände gespuckt…
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Der Innenraum sieht noch nach reichlich Arbeit aus. Den Fußraum werde ich noch selbst gestalten, auch in Schwarz. Für den Rest lasse ich dann doch lieber den Fachmann ran. Allerdings soll der „nur“ noch den Decklack auftragen. Die Vorarbeiten gehen (aus finanziellen Gründen) wieder mal auf mein Konto.
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Der Motor wurde einmal komplett seiner Anbauteile beraubt, gereinigt und lackiert. Den Zylinderkopf hatte ich nicht runter. Der Motor hat ja schon bewiesen dass er kein Wasser/Öl verdaut und ausreichend Kompression hat. Und eigentlich ist es schon an dieser Stelle klar: wenn sich die Gelegenheit bietet kommt mehr Leistung her. In Form eines 16V´s oder Abgasturbo. Daher wird in diesen Motor so viel wie nötig und so wenig wie möglich Geld und Zeit investiert.
Interessanterweise habe ich den Block mit herkömmlichen Schwarzmatt, den Kopf mit standard Felgensilber lackiert… das ist bis heute tadellos, obwohl der Audi nicht nur bei Schönwetter bewegt wird und unter der Motorhaube im beengten Motorraum gefühlte 200°C herrschen.
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Auch das Getriebe wird gesäubert und mit Felgensilber übergenebelt. Sauber und aufgeräumt solls im Motorraum schon sein, aber auf Chrom und Gold wird bewusst verzichtet. Die machen ein Auto nicht schneller und lassen in meinen Augen den Motorsport-Charakter vermissen, welchen ich bevorzuge. Und das eh knappe Budget ist an anderer Stelle sicherlich besser investiert. Die Lackierung muss ja auch noch bezahlt werden…
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Das G60 Schwungrad wird zu den WeightWatchers geschickt und verliert ihren Schwung. Es wiegt original fast soviel wie der leere Audi 50 . Also weg mit dem zusätzlichen Balast.
An dieser Stelle mal vorgegriffen: ein erleichteter Schwung mag das i-Tüpfelchen bei einem High-Performance Maschinchen sein… aber mit Sicherheit keinen spürbaren Einfluss auf die Leistungsentfaltung an meinem 827er Block haben. Das bestätigt der subjektive vorher/nachher Vergleich meinerseits.
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Fußraum ist auch fertig. Endlich. Nun beginnen an der Karosse die Vorbereitungen für den Lackierer. Das schließt dummerweise Motorhaube, Türen, Heckklappe und Kotflügel ein. Nun ja.
Der Plan: der Audi geht fahrbereit zum Lackierer. Also Achsen, Antrieb, Elektrik… alles soweit verbaut und angeschlossen. Nur der Innenraum bleibt noch nackt.
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An der Hinterachse wird die Scheibenbremse vom 16V verbaut, mit 38ern Sätteln. Der Bremsschlauch ist eine Leihgabe vom 3er Golf. Schön lang, somit entfallen 2 Verbindungsstellen beim Übergang auf das original verbaute Stück Bremsleitung auf der Hinterachse. Eingehängt wird der Schlauch mit seinem Gummiring an dem originalen Halter der alten Bremsleitung. Das Handbremsseil, Bestandteil der kompletten Handbrems-Mimik aus dem Lupo, wird noch an der Achse angeclipst.
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Der Getriebehalter am linken Längsträger wird noch
zusätzlich versteift und auf eine bereits bei noch eingebautem Motor
gemessene Länge gekürzt. Auch diverse andere Halter und Kleinteile
werden nebenbei mit frischem Schwarzmatt „veredelt“. |
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